Am 28. April laden wir alle Interessierten herzlich zur Teilnahme am ersten Impuls im Rahmen der Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ ein! Gabriele Attanasow vom Gedenkbucharchiv Dresden wird uns am historischen Ort in der Blauen Fabrik anhand des „Buches der Erinnerung“, das die Namen und Biographien von über 2.000 Menschen aus Stadt und Kreis Dresden enthält, die während der Shoah ermordet wurden, im ersten Impuls die biographische Recherche näher bringen.
Los geht es um 18 Uhr, Treffpunkt ist der Projektraum in der Blauen Fabrik, Eisenbahnstr. 1 in Dresden.
Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!
Die Geschichtswerkstatt:
Mit der Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ lädt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof dazu ein, sich gemeinsam mit der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung im nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystem zu beschäftigen. Zwischen April und November 2026 finden in einem zweiwöchentlichen Turnus Treffen statt, bei denen historische Forschung, lokale Initiativen und interessierte Bürger*innen miteinander ins Gespräch kommen.
Die Werkstatt verbindet Fachimpulse mit offenen Austauschrunden. Initiativen und Projekte stellen dabei ihre Forschung, vorhandene Quellen und Vermittlungsansätze vor.
Die Geschichtswerkstatt richtet sich an historisch Interessierte, Studierende, Forschende sowie an Menschen aus Initiativen und der Zivilgesellschaft, die sich mit Fragen der lokalen NS-Geschichte und Erinnerungskultur beschäftigen möchten. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Kontakt: projekt@alter-leipziger-bahnhof.net
Förderhinweis:
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.


