Zwangsarbeit im Goehle-Werk: Die Rolle des heutigen Zentralwerks in der NS-Zeit bis heute

19.05.2026, 18 Uhr, Treffpunkt Innenhof

Das heutige Zentralwerk in der Riesaer Straße 32 in Dresden-Pieschen ist ein lebendiger Ort des offenen und partizipativen kulturellen Austauschs, an dem Kreative wirken und leben. Eingeschrieben in den Ort ist jedoch auch seine bewegte Geschichte: Während der NS-Zeit befand sich hier mit dem Goehle-Werk der Zeiss Ikon AG die größte Rüstungsproduktionsstätte der Stadt, in der auch Zwangsarbeitende eingesetzt wurden. Diese düstere Phase der Geschichte geriet lange in Vergessenheit. Seit der Wiederbelebung des lange Zeit leerstehenden Areals durch den Zentralwerk e.V. im Jahr 2015 wird die Geschichte des Ortes vor 1945 intensiv aufgearbeitet.

Rundgang mit Barbara Lubich, Zentralwerk e.V.


Diese Veranstaltung ist Teil der Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ des Förderkreises Alter Leipziger Bahnhof und Partnerinstitutionen.

Förderhinweis:

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.