Autor: admin
-
DAS LETZTE SCHIFF – Werkstattbericht zum Dokumentarfilmprojekt
In einer multimedialen Ausstellung werden Leopold Grün und Dirk Uhlig am 28.5. ab 19 Uhr in der WIR-AG, Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden, Details der Rechercheergebnisse zum Projekt DAS LETZTE SCHIFF (AT) präsentieren. Eine lang verborgene Familiengeschichte, die von Faschismus, Judenverfolgung, Exil und Kaltem Krieg erzählt. In der bisherigen Recherche sind bereits mehr als 500 Seiten…
-
Rundgang auf dem Neuen Israelitischen Friedhof als Quelle für die Forschung zur Shoah | 30.6.2026
30.06.2026 15 – 17 Uhr (!), Eingang zum Neuen Israelitischen Friedhof, Fiedlerstr. 3 Nach der Schließung des Alten Jüdischen Friedhofs in der Dresdner Neustadt um 1869 musste ein neues Friedhofsgelände erschlossen werden. Mehrfach erforderliche Erweiterungen, schwere Zerstörungen infolge der Bombenangriffe, schließlich der Wiederaufbau der Trauerhalle und die Nutzung als Synagoge gehören zur Geschichte des Friedhofs.…
-
Rundgang zur NS-Verfolgung von Jüd*innen in Dresden mit Audioscript | 16.6.2026
16.06.2026, 18 Uhr, Treffpunkt St. Pauli Friedhof, Eingang, Haltestelle Sankt-Pauli-Friedhof Wir haben 2008 mit dem audioscript einen Audio-Stadtrundgang zu exemplarischen Orten der anti¬se¬mi¬tischen Verfolgung im Nationalsozialismus veröffentlicht. Zwei der Tracks sind im Gedenkareal Dresdner Norden verortet. Im Rahmen der Geschichtswerkstatt laden wir dazu ein, den Track »Geländebewahrer« – Das Judenlager am Hellerberg gemeinsam zu hören…
-
Zwangsarbeit im Goehle-Werk: Die Rolle des heutigen Zentralwerks in der NS-Zeit bis heute
19.05.2026, 18 Uhr, Treffpunkt Innenhof Das heutige Zentralwerk in der Riesaer Straße 32 in Dresden-Pieschen ist ein lebendiger Ort des offenen und partizipativen kulturellen Austauschs, an dem Kreative wirken und leben. Eingeschrieben in den Ort ist jedoch auch seine bewegte Geschichte: Während der NS-Zeit befand sich hier mit dem Goehle-Werk der Zeiss Ikon AG die…
-
„Knotenpunkt Deportationen Dresden“ – SPURENSUCHE: Rundgang zur Verfolgung der Sintizze und Romnja im NS
SPURENSUCHE: Gemeinsamer Stadtrundgang zur Verfolgung und Vernichtung der Sintizze und Romnja in Dresden während des Nationalsozialismus in Dresden und die Diskriminierung bis heute. Mehr als 500.000 Romnja und Sintizze wurden während des Nationalsozialismus ermordet. Sie wurden im Alltag verfolgt und mussten Zwangsarbeit in Lagern und Fabriken leisten. Viele fielen der alltäglichen Gewalt, dem Hunger undKrankheiten…
-
„Knotenpunkt Deportationen Dresden“ – Impuls: Biographierecherche
Am 28. April laden wir alle Interessierten herzlich zur Teilnahme am ersten Impuls im Rahmen der Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ ein! Gabriele Attanasow vom Gedenkbucharchiv Dresden wird uns am historischen Ort in der Blauen Fabrik anhand des „Buches der Erinnerung“, das die Namen und Biographien von über 2.000 Menschen aus Stadt und Kreis Dresden enthält,…
-
Renate Aris und André Lang für ihr Engagment geehrt
Renate Aris erhält Bundesverdienstkreuz Unser Ehrenmitglied Renate Aris erhielt am 3. März 2026 für ihr Engagement als Zeitzeugin das Bundesverdienstkreuz. In der Begründung der Sächsischen Staatskanzlei heißt es, sie sei „Brückenbauerin und gefragte Ratgeberin in der gesellschaftspolitischen Jugendbildung“ und verleihe „der Mahnung ›Nie wieder ist jetzt‹ eine starke, persönliche Stimme“. Zudem widmete sie sich intensiv…
-
Auftaktveranstaltung: Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“
Am 14. April 2026 startet 18 Uhr die Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ mit einer Einführung und einem Rundgang auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhof Dresden. Weitere InformationenAnmelden: projekt[at]alter-leipziger-bahnhof.net Förderhinweis: Diese Maßnahme wird/wurde finanziert/mitfinanziert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
-
Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ startet
Mit der neuen Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ lädt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof dazu ein, sich gemeinsam mit der Geschichte des Ortes und seiner Bedeutung im nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystem zu beschäftigen. Zwischen April und November 2026 finden in einem zweiwöchentlichen Turnus Treffen statt, bei denen historische Forschung, lokale Initiativen und interessierte Bürger*innen miteinander ins…
-
Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof: Der aktuelle Stand
Der Alte Leipziger Bahnhof ist einer der zentralen Orte der nationalsozialistischen Verbrechen in Dresden. Von hier wurden am 21. Januar 1942 etwa 300 jüdische Menschen ins Ghetto Riga deportiert, viele von ihnen später ermordet. Über Jahrzehnte lag dieser Ort abseits der öffentlichen Wahrnehmung – räumlich wie politisch. Das Vergessen war bequem. Dass sich das geändert…