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Pädagogische Führungen für Schülergruppen zur Ausstellung „TRANSIT – Bilder aus dem Exil“ | 08.11.2025

Vom 8. Januar bis 8. Februar zeigt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof in den Räumen des Zentralwerks e.V. die Ausstellung "TRANSIT – Bilder aus dem Exil". Sie versammelt Werke der argentinisch-jüdischen Künstlerin Mónica Laura Weiss, die sich intensiv mit den Themen Verfolgung, Flucht und Exil einer Dresdner jüdischen Familie befassen. Die Ausstellung ist vom 9. Januar bis 8. Februar 2026, jeweils Donnerstag – Samstag 16 …

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Vom 8. Januar bis 8. Februar zeigt der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof in den Räumen des Zentralwerks e.V. die Ausstellung „TRANSIT – Bilder aus dem Exil“. Sie versammelt Werke der argentinisch-jüdischen Künstlerin Mónica Laura Weiss, die sich intensiv mit den Themen Verfolgung, Flucht und Exil einer Dresdner jüdischen Familie befassen.

Die Ausstellung ist vom 9. Januar bis 8. Februar 2026, jeweils Donnerstag – Samstag 16 bis 20 Uhr und Sonntag 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Wir laden interessierte Lehrer*innen und Schülergruppen herzlich ein, sich für spezifische Gruppenführungen anzumelden. Mónica Weiss zeigt in der Vielfalt ihrer künstlerischen Arbeiten auch das transgenerationale Traumata der Familie. In ihren Buchprojekten arbeitet die Künstlerin mit Texten deutscher Dichter*innen, welche ins Exil getrieben wurden. Diese Ausstellung lädt zum fächerübergreifenden Lernen ein – zum einen über die NS-Zeit, zum anderen auf emphatische Weise die Folgen von Ausgrenzung, Flucht und schließlich Exil zu verstehen.  Für Schülergruppen gibt es nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, an allen Wochentagen ab 10 Uhr die Ausstellung zu besuchen

Die Ausstellung eignet sich besonders für selbstforschendes Lernen zu den Themen NS-Diktatur, Vertreibung, Flucht und Exil am Beispiel einer konkreten jüdischen Familie aus Dresden.

Interessierte können sich melden unter:
✉ info [at] alter-leipziger-bahnhof.net
🕻 +49 174 498 009 6
Ansprechpartner*innen: Gabriele & Alexander Atanassow

Zum Ausstellungshintergrund:

Verfolgung und Flucht begann nicht erst mit Ausbruch des Krieges, durch die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939. Hass und Hetze, Ausgrenzung, Verfolgung und Stigmatisierung von vermeintlich Fremden und Andersdenkenden begann mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933.

Die argentinische Künstlerin Mónica Laura Weiss ist die Tochter, Nichte und Enkelin der Familie Reizes aus Dresden. Die Familie kam 1933 aus ihrem Urlaub in Marienbad nicht mehr nach Dresden zurück. Die Schwester des Vaters, Paula, hatte vor der Gestapo gewarnt, welche in der Firma von Rudolf Reizes nach „verbotener“ Korrespondenz und Devisen gesucht hatte. Damit begann die Fluchtodyssee der jüdischen Familie Reizes vor dem nationalsozialistischen Terrorregime über Österreich, Palästina nach Argentinien. Paula verheiratete Gutmann konnte die Familie ihres Bruders Rudolf vor der nationalsozialistischen Verfolgung warnen, sie selbst wurde aus Breslau nach Theresienstadt deportiert und hat die Shoa nicht überlebt. In ihren Werken verarbeitet die Künstlerin ihre familiären deutsch-jüdischen Wurzeln und die „langen Schatten der Vergangenheit“ wie sie es selbst nennt. Ihre Bilder spiegeln Motive der Verfolgung, Flucht, der verlorenen Heimat und der Erfahrungen einer Existenz im Spannungsfeld zweier Kulturen. Mit diesem vom Exil geprägtem Leben der Mutter aus Dresden kontrastiert die Tochter, die Künstlerin, Bilder ihrer eigenen Kindheit in Argentinien und verwendet dafür Dokumente aus dem überlieferten Familienfundus. In ihren gestalteten Buchobjekten befinden sich auf dem Hintergrund von Foto- und anderen Dokumenten sowohl kleine Objekte als auch Gedichte in deutscher Sprache verschiedener Autorinnen und Autoren, die ebenso ins Exil getrieben worden sind.


Mit freundlicher Unterstützung von:

In Kooperation mit:

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Nutzungs- und Betreiberkonzept veröffentlicht | 01.10.2025

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gedenk- und Begegnungsstätte Alter Leipziger Bahnhof Der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof hat das von der Stadt Dresden beauftragte Nutzungs- und Betreiberkonzept für den künftigen Gedenk-, Bildungs- und Begegnungsort auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Dresden-Neustadt veröffentlicht. Das Konzept bildet die Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Projekts, das die Stadt Dresden 2023 offiziell auf den Weg …

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Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gedenk- und Begegnungsstätte Alter Leipziger Bahnhof

Der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof hat das von der Stadt Dresden beauftragte Nutzungs- und Betreiberkonzept für den künftigen Gedenk-, Bildungs- und Begegnungsort auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Dresden-Neustadt veröffentlicht. Das Konzept bildet die Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Projekts, das die Stadt Dresden 2023 offiziell auf den Weg gebracht hat.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des historischen Ortes zu einer Gedenk- und Begegnungsstätte, die sich der Geschichte der nationalsozialistischen Deportationen aus Dresden und Sachsen widmet und zugleich einen offenen Raum für kulturelle und gesellschaftliche Begegnung schafft.

Das Konzept sieht drei zentrale Säulen vor:

  • Gedenkstätte: Erforschung, Dokumentation und Vermittlung der Deportationsgeschichte sowie Einrichtung eines würdigen Ortes des individuellen und kollektiven Gedenkens.
  • Begegnungsstätte: Offener Raum für Austausch, jüdische Gegenwartskultur und die Kultur weiterer ehemals verfolgter Gruppen – ein „Gegenort“ zu Ausgrenzung und Diskriminierung.
  • Verkehrsgeschichtliche Präsentation: Ein ergänzender Bereich im Ringlokschuppen verknüpft die Geschichte des Bahnhofs mit den Ambivalenzen von Technik, Mobilität und Moderne.

Zugleich legt das Konzept Wert auf Inklusion, Diversität und Partizipation: Es bezieht zivilgesellschaftliche Initiativen, Vertreter*innen ehemaliger Opfergruppen und wissenschaftliche Expertise in die weitere Entwicklung ein.
Trägerin der geplanten Einrichtung soll eine Einkommensstiftung privaten Rechts werden, an der sich Stadt, Land und Zivilgesellschaft beteiligen.

Das vollständige Konzept kann ab sofort auf der Website eingesehen werden:
👉 https://alter-leipziger-bahnhof.net/konzept/

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Zum Tod von Dr. Nora Goldenbogen | 27.11.2024

Mit großer Betroffenheit und Trauer haben wir am gestrigen Tag vom Tod von Dr. Nora Goldenbogen erfahren. Dr. Nora Goldenbogen gehörte zu den wichtigen Fürsprechern für einen würdigen Ort der Erinnerung am Alten Leipziger Bahnhof und war Fördermitglied unseres Trägervereins. Sie begleitete die zahlreichen Diskurse rund um die Etablierung einer Gedenkstätte am ehemaligen Deportationsbahnhof mit Fachkenntnis, Engagement, Weisheit und Wärme. Ihre enge persönliche Verbundenheit mit …

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Mit großer Betroffenheit und Trauer haben wir am gestrigen Tag vom Tod von Dr. Nora Goldenbogen erfahren.

Dr. Nora Goldenbogen gehörte zu den wichtigen Fürsprechern für einen würdigen Ort der Erinnerung am Alten Leipziger Bahnhof und war Fördermitglied unseres Trägervereins. Sie begleitete die zahlreichen Diskurse rund um die Etablierung einer Gedenkstätte am ehemaligen Deportationsbahnhof mit Fachkenntnis, Engagement, Weisheit und Wärme. Ihre enge persönliche Verbundenheit mit der jüdischen Geschichte Dresdens, ebenso wie ihre große Expertise als promovierte Historikerin, stellten eine wichtige Inspiration und Stütze für uns alle dar.

Zu Noras Stärken gehörte es auch, Konflikte auszutragen, Meinungsverschiedenheiten auszuhalten und für ihre Überzeugungen zu kämpfen. Sie wog Argumente immer ab, nahm ihr Gegenüber ernst und suchte die Mitte. Auch diese menschliche Qualität wird uns sehr fehlen.

1949 als Tochter einer rumänischen Jüdin und eines deutschen Kommunisten in Dresden geboren, engagierte sich Nora Goldenbogen seit den 1980er Jahren aktiv für das jüdische Leben in ihrer Heimatstadt. Als Mitgründerin und langjährige Geschäftsführerin von HATiKVA e.V. wurde sie zur zentralen Mittlerin des Judentums in seiner Kultur, Geschichte und Religion. Seit 2003 war sie Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, ein Amt, das sie bis 2020 ausübte. Seit 2017 bis zu ihrem Tod war sie Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden.

Besonders laut und unbeugsam trat sie gegen das Wiedererstarken von rechtem Gedankengut, Neonazis und neurechten Bewegungen auf. Sie wandte sich dabei wie keine andere gegen Geschichtsvergessenheit und Revisionismus.

Bereits mit HATiKVA engagierte sie sich dafür, die Geschichte des Alten Leipziger Bahnhofs während der Zeit des Nationalsozialismus publik zu machen. Trotzdem war bis vor wenigen Jahren nur einer kleinen Minderheit in Dresden bekannt, dass von diesem Ort im Januar 1942 der erste große Deportationstransport von Jüdinnen und Juden nach Riga erfolgte. An dieser Stelle eine Gedenkstätte einzurichten, in der geforscht, gelernt und erinnert werden kann, war ihr bis zuletzt ein großes Anliegen. Die Einweihung wird sie nun leider nicht mehr erleben.

Nora Goldenbogen hinterlässt einen großen Wissensschatz, der sich in zahlreichen Fachbeiträgen und Büchern wiederfindet. Besonders hervorzuheben ist dabei die Herausgabe des Buches „Einst und Jetzt. Zur Geschichte der Dresdner Synagoge und ihrer Gemeinde“ aus Anlass der Weihe der neuen Synagoge 2001. Vor zwei Jahren schließlich erschien ihr persönlichstes Werk. In „Seit ich weiß, dass du lebst – Liebe in finstersten Zeiten“ schildert sie die Liebesgeschichte ihrer Eltern, die beide voneinander getrennt den Holocaust überlebten, die Mutter in Rumänien, der Vater im KZ Sachsenhausen und dem folgenden Todesmarsch.

Mit ihr verlieren wir eine große Ratgeberin. Wir werden uns bemühen, in ihrem Sinne weiterzuarbeiten. 

In Dankbarkeit und tiefer Trauer

Der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof

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Stolperschwelle vor dem ALB verlegt | 09.03.2024

Am 8. März 2024 wurde in Gedenken an die Deportation von als Jüdinnen und Juden verfolgten Menschen am Eingang zum ehemaligen Güterbahnhof Dresden-Neustadt, von dem aus zwischen 1942 und 1944 die Deportationstransporte abgingen, eine Stolperschwelle verlegt. Sie trägt folgende Inschrift: GÜTERBAHNHOF DRESDEN- NEUSTADT1942 UND 1943 WURDEN VON DIESEM ORT AUSMEHRERE HUNDERT DRESDNER JÜDINNEN UND JUDEN DEPORTIERT, UNTER ANDEREMIN DAS GHETTO RIGA UND IN DAS VERNICHTUNGSLAGER …

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Am 8. März 2024 wurde in Gedenken an die Deportation von als Jüdinnen und Juden verfolgten Menschen am Eingang zum ehemaligen Güterbahnhof Dresden-Neustadt, von dem aus zwischen 1942 und 1944 die Deportationstransporte abgingen, eine Stolperschwelle verlegt.

Sie trägt folgende Inschrift:

GÜTERBAHNHOF DRESDEN- NEUSTADT
1942 UND 1943 WURDEN VON DIESEM ORT AUS
MEHRERE HUNDERT DRESDNER JÜDINNEN UND JUDEN DEPORTIERT, UNTER ANDEREM
IN DAS GHETTO RIGA UND IN DAS VERNICHTUNGSLAGER AUSCHWITZ-BIRKENAU

Die Verlegungsarbeit übernahm der Künstler Gunter Demnig selbst. Anwesend waren gut 100 Dresdnerinnen und Dresdner, unter ihnen auch zahlreiche Vertreter*innen der Stadtratsparteien und die Kulturbürgermeisterin von Dresden, Annekatrin Klepsch.

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Ausstellung »UnSeen« – Künstlerische Forschung als Erinnerungsarbeit? | 16.11.2025

Vom 5. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 zeigt der Fachbereich Kunstpädagogik/-didaktik der Universität Potsdam in enger Kooperation mit dem Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof unter kuratorischer Leitung von Drin. phil. Antje Winkler, die Ausstellung »UnSeen«. Präsentiert werden künstlerische Arbeiten von Studierenden der Universität Potsdam, die sich im Rahmen von Seminaren seit 2024 forschend mit dem Alten Leipziger Bahnhof in Dresden – einem NS-Täter*innenort der Deportationen …

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Vom 5. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 zeigt der Fachbereich Kunstpädagogik/-didaktik der Universität Potsdam in enger Kooperation mit dem Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof unter kuratorischer Leitung von Drin. phil. Antje Winkler, die Ausstellung »UnSeen«. Präsentiert werden künstlerische Arbeiten von Studierenden der Universität Potsdam, die sich im Rahmen von Seminaren seit 2024 forschend mit dem Alten Leipziger Bahnhof in Dresden – einem NS-Täter*innenort der Deportationen – auseinandergesetzt haben. Hinzukommen künstlerische Arbeiten von Studierenden der Brandenburgischen-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, die sich auch seminaristisch zum einen im Primarstufenbereich und im Fachbereich Soziale Arbeit mit »Erinnerungskultur und Kunst« dem Novemberpogrom in Senftenberg 1938 sowie mit rassistischen Morden in Brandenburg in der BRD der 1990er Jahre befassten. „UnSeen“ versteht sich als Artistic-Research-Projekt und als offenes Forum für Dialog, Reflexion und künstlerisch-ästhetische Bildung – an einem Ort, der Fragen herausfordert und der ein künstlerisch-ästhetisches Denkhandeln für eine plurale und zeitgenössische Erinnerungskultur fokussiert. Eine zentrale Fragestellung ist, wie künstlerische Forschung zur ästhetischen Bildung, zur historischen Reflexion und zu einer pluralen bzw. zeitgenössischen Erinnerungskultur beitragen kann und zugleich das Unsichtbare sichtbar macht sowie neue Perspektiven und Zugänge auf Täterschaft, Erinnerung und Gegenwart eröffnen.

Mitwirkende & Künstler*innen:
Nilgün Corogil, Uriel Klein, Yannik Krüger-Jacoby, Stefanie Hinz, Denise Koroll, Antonia Jenkel, Anja Jatschek, Laura Domnik, Linda Amanda Gerstner, Lisa-Marie Kuhnt, Mathilda Binguel, Juana Beuster, Klara Bittner, Johanna Blumhagen, Matilda Dertmann, Janina Kurda, Loreta Loxha, Alexa Schaarwächter, Anna Nguyen, Launora Shala-Zinserling, Sophia Sickel, Antje Winkler

Unterstützer*innen & Critical Friends:
Claudia Jerzak, Timm Stafe, Dieter Gaitzsch, Antje Meichsner, Aletta Beck, Christine Woditschka

Förderer:
Stadtbezirksbeirat Dresden Neustadt, Universität Potsdam, BDK Landesverband Berlin.

Kontakt:
antje.monika.winkler@uni-potsdam.de

Eröffnung:
4. Dezember 2025, 18 Uhr, blaueFABRIK
Eisenbahnstraße 1, 01097 Dresden 

Eintritt frei 

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Ausstellung: Transit – Bilder aus dem Exil | 14.11.2025

Auseinandersetzung mit dem Thema Verfolgung, Flucht und Exil einer Dresdner jüdischen Familie in den Werken der argentinischen Künstlerin Mónica Laura Weiss aus Buenos Aires WO: KABINETT im Zentralwerk e. V. · Riesaer Straße 32 · 01127 DresdenWANN: 9. Jan bis 8. Feb 2026, Donnerstag – Samstag 16 bis 20 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr. Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 8. Januar 2026, 18 Uhr HINWEIS: Führungen für Gruppen …

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Auseinandersetzung mit dem Thema Verfolgung, Flucht und Exil einer Dresdner jüdischen Familie in den Werken der argentinischen Künstlerin Mónica Laura Weiss aus Buenos Aires

WO: KABINETT im Zentralwerk e. V. · Riesaer Straße 32 · 01127 Dresden
WANN: 9. Jan bis 8. Feb 2026, Donnerstag – Samstag 16 bis 20 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr.

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 8. Januar 2026, 18 Uhr

HINWEIS: Führungen für Gruppen und Schulklassen an allen Wochentagen ab 10 Uhr nach vorheriger Absprache unter: info@alter-leipziger-bahnhof.net oder unter: +49 174 498 009 6 möglich!

ZUR AUSSTELLUNG:
Verfolgung und Flucht begann nicht erst mit Ausbruch des Krieges, durch die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939. Hass und Hetze, Ausgrenzung, Verfolgung und Stigmatisierung von vermeintlich Fremden und Andersdenkenden begann mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933.

Die argentinische Künstlerin Mónica Laura Weiss ist die Tochter, Nichte und Enkelin der Familie Reizes aus Dresden. Die Familie kam 1933 aus ihrem Urlaub in Marienbad nicht mehr nach Dresden zurück. Die Schwester des Vaters, Paula, hatte vor der Gestapo gewarnt, welche in der Firma von Rudolf Reizes nach „verbotener“ Korrespondenz und Devisen gesucht hatte. Damit begann die Fluchtodyssee der jüdischen Familie Reizes vor dem nationalsozialistischen Terrorregime über Österreich, Palästina nach Argentinien. Paula verheiratete Gutmann konnte die Familie ihres Bruders Rudolf vor der nationalsozialistischen Verfolgung warnen, sie selbst wurde aus Breslau nach Theresienstadt deportiert und hat die Shoa nicht überlebt.

In ihren Werken verarbeitet die Künstlerin ihre familiären deutsch-jüdischen Wurzeln und die „langen Schatten der Vergangenheit“ wie sie es selbst nennt. Ihre Bilder spiegeln Motive der Verfolgung, Flucht, der verlorenen Heimat und der Erfahrungen einer Existenz im Spannungsfeld zweier Kulturen. Mit diesem vom Exil geprägtem Leben der Mutter aus Dresden kontrastiert die Tochter, die Künstlerin, Bilder ihrer eigenen Kindheit in Argentinien und verwendet dafür Dokumente aus dem überlieferten Familienfundus. In ihren gestalteten Buchobjekten befinden sich auf dem Hintergrund von Foto- und anderen Dokumenten sowohl kleine Objekte als auch Gedichte in deutscher Sprache verschiedener Autorinnen und Autoren, die ebenso ins Exil getrieben worden sind.

Diese Ausstellung eignet sich für selbstforschendes Lernen zu den Themen: NS-Diktatur am Beispiel der Familie Reizes, Vertreibung und Flucht sowie Exil.

Mit freundlicher Unterstützung von:

In Kooperation mit

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Eröffnung der Ausstellung „TRANSIT – Bilder aus dem Exil“ | 08.11.2025

Auseinandersetzung mit dem Thema Verfolgung, Flucht und Exil einer Dresdner jüdischen Familie in den Werken der argentinischen Künstlerin Mónica Laura Weiss aus Buenos Aires WO: KABINETT im Zentralwerk e. V. · Riesaer Straße 32 · 01127 DresdenWANN: 9. Januar bis 8. Februar 2026, Donnerstag – Samstag 16 bis 20 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr.  Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 8. Januar 2026, 18 Uhr HINWEIS:Führungen für Gruppen und …

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Auseinandersetzung mit dem Thema Verfolgung, Flucht und Exil einer Dresdner jüdischen Familie in den Werken der argentinischen Künstlerin Mónica Laura Weiss aus Buenos Aires

WO: KABINETT im Zentralwerk e. V. · Riesaer Straße 32 · 01127 Dresden
WANN: 9. Januar bis 8. Februar 2026, Donnerstag – Samstag 16 bis 20 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr. 

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 8. Januar 2026, 18 Uhr

HINWEIS:
Führungen für Gruppen und Schulklassen an allen Wochentagen ab 10 Uhr nach vorheriger Absprache unter: info@alter-leipziger-bahnhof.net oder unter: +49 174 498 009 6 möglich!

ZUR AUSSTELLUNG:
Verfolgung und Flucht begann nicht erst mit Ausbruch des Krieges, durch die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939. Hass und Hetze, Ausgrenzung, Verfolgung und Stigmatisierung von vermeintlich Fremden und Andersdenkenden begann mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933.

Die argentinische Künstlerin Mónica Laura Weiss ist die Tochter, Nichte und Enkelin der Familie Reizes aus Dresden. Die Familie kam 1933 aus ihrem Urlaub in Marienbad nicht mehr nach Dresden zurück. Die Schwester des Vaters, Paula, hatte vor der Gestapo gewarnt, welche in der Firma von Rudolf Reizes nach „verbotener“ Korrespondenz und Devisen gesucht hatte. Damit begann die Fluchtodyssee der jüdischen Familie Reizes vor dem nationalsozialistischen Terrorregime über Österreich, Palästina nach Argentinien. Paula verheiratete Gutmann konnte die Familie ihres Bruders Rudolf vor der nationalsozialistischen Verfolgung warnen, sie selbst wurde aus Breslau nach Theresienstadt deportiert und hat die Shoa nicht überlebt.

In ihren Werken verarbeitet die Künstlerin ihre familiären deutsch-jüdischen Wurzeln und die „langen Schatten der Vergangenheit“ wie sie es selbst nennt. Ihre Bilder spiegeln Motive der Verfolgung, Flucht, der verlorenen Heimat und der Erfahrungen einer Existenz im Spannungsfeld zweier Kulturen. Mit diesem vom Exil geprägtem Leben der Mutter aus Dresden kontrastiert die Tochter, die Künstlerin, Bilder ihrer eigenen Kindheit in Argentinien und verwendet dafür Dokumente aus dem überlieferten Familienfundus. In ihren gestalteten Buchobjekten befinden sich auf dem Hintergrund von Foto- und anderen Dokumenten sowohl kleine Objekte als auch Gedichte in deutscher Sprache verschiedener Autorinnen und Autoren, die ebenso ins Exil getrieben worden sind.

Diese Ausstellung eignet sich für selbstforschendes Lernen zu den Themen: NS-Diktatur am Beispiel der Familie Reizes, Vertreibung und Flucht sowie Exil.

Mit freundlicher Unterstützung von:

In Kooperation mit

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Erinnerung an Novemberpogrome 2025 | 9.11.2025 – 18 Uhr am ALB | 07.11.2025

‘Ich bitte euch. Seid Menschen, seid Menschen!`- Die Worte von Margot Friedländer sind heute aktueller denn je. Miteinander reden und nach Lösungen suchen, damit sich das, was passiert ist, nicht wiederholt – dazu wollen wir das diesjährige Gedenken an die Novemberpogrome vor 87 Jahren nutzen. Hierfür lädt die Initiative „Herz statt Hetze” am 09.11.2025 ab 18:00 Uhr zu einem Gedenken an den 87. Jahrestag der …

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‘Ich bitte euch. Seid Menschen, seid Menschen!`- Die Worte von Margot Friedländer sind heute aktueller denn je. Miteinander reden und nach Lösungen suchen, damit sich das, was passiert ist, nicht wiederholt – dazu wollen wir das diesjährige Gedenken an die Novemberpogrome vor 87 Jahren nutzen.

Hierfür lädt die Initiative „Herz statt Hetze” am 09.11.2025 ab 18:00 Uhr zu einem Gedenken an den 87. Jahrestag der Reichspogromnacht am Alten Leipziger Bahnhof, Eisenbahnstraße 1 in Dresden  ein.

Im Anschluss findet in den Räumen der Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden ein dem Anlass gewidmetes Programm statt.

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Irena Rüther-Rabinowicz – eine audiovisuelle biografische Annäherung | 12.9.2025, 20 Uhr Blaue Fabrik | 05.09.2025

Zu diesem Projekt wurden wir durch die Ausstellung „Jahrhundertzeugin.  Irena Rüther-Rabinowicz – Auf den Spuren einer jüdischen Künstlerin“, die im April bis August 2024 in der Städtischen Galerie Dresden gezeigt wurde, angeregt. Irena Rüther-Rabinowicz war eine jüdische Künstlerin und gehörte zu den drei ersten Frauen, die 1919 an der Kunstakademie Dresden immatrikuliert wurde, wo sie zur gleichen Zeit wie Otto Dix studierte. Später wurde sie freischaffende …

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Zu diesem Projekt wurden wir durch die Ausstellung „Jahrhundertzeugin.  Irena Rüther-Rabinowicz – Auf den Spuren einer jüdischen Künstlerin“, die im April bis August 2024 in der Städtischen Galerie Dresden gezeigt wurde, angeregt.

Irena Rüther-Rabinowicz war eine jüdische Künstlerin und gehörte zu den drei ersten Frauen, die 1919 an der Kunstakademie Dresden immatrikuliert wurde, wo sie zur gleichen Zeit wie Otto Dix studierte. Später wurde sie freischaffende Künstlerin. 1934 wurden sie und ihr Mann Hubert Rüther mit einem Ausstellungsverbot belegt. Da Hubert Rüther dem Druck der Nazis zur Beendigung ihrer Mischehe nicht nachgab, wurde sie nicht deportiert, jedoch nach der Pogromnacht 1938 für einige Wochen inhaftiert. Ab April 1943 wurde Irena Rüther-Rabinowicz zur Zwangsarbeit in einer Kartonfabrik verpflichtet. Am 16. Februar 1945 sollten die letzten in Dresden noch lebenden Jüdinnen und Juden in das KZ Theresienstadt deportiert werden. Der alliierte Luftangriff vom 13. Februar verhinderte die geplante Deportation. Nach dem verheerenden Krieg nahm sie als Künstlerin wieder am kulturellen Leben der Stadt Dresden teil und trat besonders als Porträtistin in Erscheinung. Irena Rüther-Rabinowicz starb 1979 in Dresden und wurde auf dem Friedhof in Loschwitz beerdigt.

Im Sandstein Verlag liegt eine von der Städtischen Galerie Dresden herausgegebene Monographie vor.

Beteiligte Künstler

  • Anna Quitzke: voice performance
  • Günter Heinz: music performance
  • Jo Siamon Salich: interactive visuals
  • Andre Bartetzki: sounds
  • music composition:  Andre Bartetzki und Günter Heinz

Wir bedanken uns für die Unterstützung und Anregungen durch Städtische Galerie Dresden, Dr. Johannes Schmidt, Richard Stratenschulte, Matthias Müller, Prof. Dr. Schröder, Ingo Bobe, Lucia Maria Kunz und allen weiteren Beteiligten.

Der Eintritt ist frei.

Gefördert vom Stadtbezirk Neustadt.

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Wie geht es weiter? Informationsabend und Diskussion | 11. September 2025, 18 Uhr | 01.09.2025

Wir laden Sie herzlich zum Informations- und Diskussionsabend über den aktuellen Entwicklungsstand zur geplanten "Gedenk- und Begegnunsstätte am Alten Leipziger Bahnhof" ein. Nach einer kurzen Einführung in die letzten Entwicklungen und in das durch den Förderkreis 2025 erarbeitete Konzept diskutieren wir mit Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft und Stadtverwaltung über die nächsten Schritte. Das ganze findet statt am 11. September 2025, ab 18 Uhr in der …

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Wir laden Sie herzlich zum Informations- und Diskussionsabend über den aktuellen Entwicklungsstand zur geplanten „Gedenk- und Begegnunsstätte am Alten Leipziger Bahnhof“ ein. Nach einer kurzen Einführung in die letzten Entwicklungen und in das durch den Förderkreis 2025 erarbeitete Konzept diskutieren wir mit Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft und Stadtverwaltung über die nächsten Schritte.

Das ganze findet statt am 11. September 2025, ab 18 Uhr in der Blauen Fabrik, Eisenbahnstraße 1. Wir freuen uns auf ihr kommen.

Der Alte Leipziger Bahnhof ist ein zentraler Ort der Dresdner NS-Geschichte: Von hier aus wurden Jüdinnen und Juden sowie Sint*izze und Rom*nja aus Sachsen deportiert. Seit Jahren wird über die Entwicklung des Areals zu einem Gedenk-, Bildungs- und Begegnungsort diskutiert – doch der Grundstückserwerb stagniert, die Umsetzung kommt nur sehr schwer voran.

Der Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V. stellt daher der Öffentlichkeit am 11. September 2025, ab 18 Uhr in der Blauen Fabrik, Eisenbahnstraße 1 sein Konzept für eine Gedenk- und Begegnungsstätte vor und lädt im Anschluss zum Podiumsgespräch ein. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik und Stadtgesellschaft wollen wir diskutieren, wie die Planungen endlich Fahrt aufnehmen können und woran es aktuell hakt.

Wir freuen uns auf folgende Podiumsgäste:

  • Renate Aris, Holocaust-Überlebende und Mitglied des Förderkreises ALB
  • Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur, Wissenschaft und Tourismus
  • André Lang und Steffen Heidrich, Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V.
  • Katrin Tauber, Amtsleiterin, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung der LH Dresden
  • Christian Demuth, Stadtbezirksbeirat Dresden – Neustadt (SPD)

Veranstaltungen

„Schweigen. Stille.“ Lesung und Gespräch |31.03.|18.00-20.30 | 12.03.2025

Wir laden herzlich ein zu einer Lesung und Gesprächsrunde im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus am 31. März 2025, ab 18 Uhr im Zentralwerk, die durch verschiedene Initiativen getragen wird. Gemeinsam wollen wir die Bedeutung von Erinnerungskultur reflektieren und über die Kontinuitäten rassistischer Gewalt diskutieren. Wir lesen aus „Ukraine ohne Juden“ von Wassilij Grossman sowie aus der Rede von Tanja Maljartschuk „Hier ist immer …

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Wir laden herzlich ein zu einer Lesung und Gesprächsrunde im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus am 31. März 2025, ab 18 Uhr im Zentralwerk, die durch verschiedene Initiativen getragen wird. Gemeinsam wollen wir die Bedeutung von Erinnerungskultur reflektieren und über die Kontinuitäten rassistischer Gewalt diskutieren. Wir lesen aus „Ukraine ohne Juden“ von Wassilij Grossman sowie aus der Rede von Tanja Maljartschuk „Hier ist immer Gewalt. Hier ist immer Kampf.“ Musikalische Begleitung wird es u.a. von Marenka Brügge geben. Anschließend laden wir zum Gespräch über Erinnerung und Verantwortung ein.

Alle Infos & Einladung hier: pokubi – Veranstaltungsankündigung

Veranstaltungen

Präsentation des Konzepts für eine Gedenk- und Begegnungsstätte | 08.01.2025

Seit August 2024 arbeitet ein Team des Förderkreises Alter Leipziger Bahnhof an einem Nutzungskonzept für eine künftige Gedenk- und Begegnungsstätte. Die Ergebnisse werden am 16. Januar 2024, 16-18 Uhr im Kulturrathaus Dresden, Königstraße 15, 01097 Dresden vorgestellt. Nach erfolgter Ausschreibung im Frühjahr 2024 entwickeln wir im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden, vertreten durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz ein Nutzungs- und Betreiberkonzept für den Alten …

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Seit August 2024 arbeitet ein Team des Förderkreises Alter Leipziger Bahnhof an einem Nutzungskonzept für eine künftige Gedenk- und Begegnungsstätte. Die Ergebnisse werden am 16. Januar 2024, 16-18 Uhr im Kulturrathaus Dresden, Königstraße 15, 01097 Dresden vorgestellt.

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Nach erfolgter Ausschreibung im Frühjahr 2024 entwickeln wir im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden, vertreten durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz ein Nutzungs- und Betreiberkonzept für den Alten Leipziger Bahnhof. Das Projekt umfasste eine umfangreiche Recherche zu vergleichbaren Erinnerungsorten bundesweit und in Europa sowie einen Beteiligungsprozess auf Basis einer im Vorfeld entwickelten Konzeptionsstudie.

In einem Proof-of-Concept-Verfahren wurden bis November 2024 27 Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, der jüdischen Community und der Stadtverwaltung sowie wissenschaftliche Expertinnen und Experten zu ihren Perspektiven auf die räumlichen und konzeptionellen Vorschläge zur Integration der drei empfohlenen Nutzungen am Alten Leipziger Bahnhof befragt:

  • Gedenkort für die Opfer des Nationalsozialismus und NS-Dokumentationsstelle
  • Begegnungsort mit Fokus auf jüdische Gegenwartskultur
  • Ort von verkehrsgeschichtlich herausragender Bedeutung

Auf Basis der Interviews erfolgte eine konzeptionelle Fortschreibung.

Ablaufplan der Veranstaltung:

  1. Eröffnung durch die Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus
  2. Präsentation der Ergebnisse der Interviews und Recherchearbeit zu vergleichbaren Orten durch das Projektteam des Gedenkorts Alter Leipziger Bahnhof e. V. (Steffen Heidrich, Aletta Beck, Rebecka Schlecht und Claudia Jerzak)
  3. Diskussion der Ergebnisse an vier Thementischen
  4. Zusammenführung der Ergebnisse im Plenum

Anmeldung: Bis zum 13. Januar 2025 mit einer formlosen E-Mail an geschaeftsbereich-kultur@dresden.de

Veranstaltungen

Wandinstallation „The Equation“ von Idan Golko in der Blauen Fabrik | 04.12.2024

Am Donnerstag, den 5. Dezember 2024 um 19 Uhr zeigt die Blaue Fabrik im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Erinnern – Bilden – Begegnen" in Kooperation mit dem Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof die Wandinstallation "The Equation" des israelischen Künstlers und Fotografen Idan Golko. Die Wandinstallation „The Equation“ (Deutsch: Die Gleichung) spürt dem eindringlichen Vermächtnis des Überlebens durch die Geschichte von Idan Golkos Großvater nach, der als Dreizehnjähriger zehn Monate …

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Am Donnerstag, den 5. Dezember 2024 um 19 Uhr zeigt die Blaue Fabrik im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Erinnern – Bilden – Begegnen“ in Kooperation mit dem Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof die Wandinstallation „The Equation“ des israelischen Künstlers und Fotografen Idan Golko.

Die Wandinstallation „The Equation“ (Deutsch: Die Gleichung) spürt dem eindringlichen Vermächtnis des Überlebens durch die Geschichte von Idan Golkos Großvater nach, der als Dreizehnjähriger zehn Monate lang Auschwitz überlebte, nachdem er brutal von seiner Familie getrennt wurde.

Basierend auf umfangreichen Recherchen enthüllt Golko auf einer großen Ermittlungswand Gesichter und Hintergründe von Personen, die zu dieser Zeit in Auschwitz stationiert waren, und bietet so einen komplexen Blick auf die Ursprünge von Trauma. Seine Reise untersucht das Konzept der „mentalen DNA“ und das transformative Potenzial, das freigesetzt wird, wenn man der Dunkelheit trotzt, indem man das Leben wählt. Die Ausstellung lädt die Betrachter*innen ein, über das Überleben als Zeugnis für Resilienz nachzudenken, und über die Fähigkeit der menschlichen Psyche, das Leben auch im Angesicht furchtbaren Leids noch zu bejahen.

The Equation lädt dazu ein, eine tiefgreifende Entwicklung vom Überleben zur Hoffnung und zu einer unerschütterlichen Hingabe an das Leben nachzuempfinden. 

Idan Golko (*1976) ist ein israelischer Fotograf, der in seinen schwarz-weiß Fotografien „das alltägliche Leben, von Menschen, die in der Welt funktionieren, auf dem Weg zur Arbeit, in Zügen, Bussen, auf der Straße“ dokumentiert:

„Es scheint, dass diese Leute nicht rebellieren, nicht gegen den Rahmen treten; Sie funktionieren und gehören angeblich dazu. Die Entscheidung, dazuzugehören, fasziniert und stört mich zugleich, da sie für mich nicht selbstverständlich ist. Das ist der Grund, warum in den meisten meiner Fotografien die Menschen allein sind, mit ihrer eigenen Identität und ihrem eigenen Drama.“

Im Anschluss gibt es um 20 Uhr ein Konzert mit dem deutsch-israelischen IDO SPAK TRIO. 

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Vortrag am 21.11.2024: Erinnerung an das Rigaer Ghetto | 07.11.2024

Am 21. Januar 1942 wurden etwa 785 Juden aus Leipzig und Dresden in das Ghetto Riga deportiert. Es war der erste Massentransport von Juden aus Dresden in die besetzten Gebiete im Osten. Die Deportation begann am Güterbahnhof Dresden-Neustadt – heute bekannt als „Alter Leipziger Bahnhof“. Im Vortrag von Andrejs Zacarinnijs und Yuliya Tereshchenko vom Museum des Rigaer Ghettos und Holocaust in Lettland erfahren wir mehr …

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Am 21. Januar 1942 wurden etwa 785 Juden aus Leipzig und Dresden in das Ghetto Riga deportiert. Es war der erste Massentransport von Juden aus Dresden in die besetzten Gebiete im Osten. Die Deportation begann am Güterbahnhof Dresden-Neustadt – heute bekannt als „Alter Leipziger Bahnhof“. Im Vortrag von Andrejs Zacarinnijs und Yuliya Tereshchenko vom Museum des Rigaer Ghettos und Holocaust in Lettland erfahren wir mehr über das Rigaer Ghetto, die Verbindung zwischen diesen beiden Orten und unsere gemeinsame Geschichte.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Bündnis gegen Antisemitismus Dresden und Ostsachsen und des Förderkreises Alter Leipziger Bahnhof.

Ort:
Blaue Fabrik e.V., Eisenbahnstraße 1

Datum:
21. November 2024, 19 Uhr

Online-Teilnahme möglich. Anmeldung per E-Mail an bga.ostsachsen@raa-sachsen.de
ACHTUNG: Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Hinweis: Derzeit ist in der Blauen Fabrik auch die Ausstellung „Ausgewiesen! 28. Oktober 1938 – Die Geschichte der ‚Polenaktion‘“ zu sehen. Nach dem Vortrag haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

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Ausgewiesen! 28. Oktober 1938. Die Geschichte der „Polenaktion“ | 26.09.2024

Wanderausstellung: Eröffnung: 28. Oktober 2024, 19 Uhr, Blaue Fabrik, Eisenbahnstraße 1, 01097 Dresden; Öffnungszeiten: 28. Oktober – 1. Dezember 2024, Mo und So, 14-18 Uhr, Do, 10-14 Uhr. Ein Projekt des Aktiven Museums – Faschismus und Widerstand in Berlin e.V., erweitert für Dresden durch den Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof. Am 28. Oktober 1938 wies das Deutsche Reich etwa 17.000 Jüdinnen und Juden polnischer Nationalität unter …

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Wanderausstellung: Eröffnung: 28. Oktober 2024, 19 Uhr, Blaue Fabrik, Eisenbahnstraße 1, 01097 Dresden; Öffnungszeiten: 28. Oktober – 1. Dezember 2024, Mo und So, 14-18 Uhr, Do, 10-14 Uhr.

Ein Projekt des Aktiven Museums – Faschismus und Widerstand in Berlin e.V., erweitert für Dresden durch den Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof.


Am 28. Oktober 1938 wies das Deutsche Reich etwa 17.000 Jüdinnen und Juden polnischer Nationalität unter Zwang nach Polen aus. Die Betroffenen lebten oft seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland und verloren durch ihre Deportation über Nacht ihre gesamte wirtschaftliche und soziale Existenz.

Die Wanderausstellung „Ausgewiesen! 28. Oktober 1938. Die Geschichte der ‘Polenaktion‘“ erzählt erstmals die Geschichte der Deportationen im Oktober 1938 und beleuchtet damit ein bis heute in der Erinnerung wenig präsentes Kapitel der nationalsozialistischen Verfolgungsgeschichte.

Für Dresden wurde die durch das Aktive Museum – Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. umgesetzte Ausstellung durch eine regionale Einführung und lokale Biographien ergänzt.

Eröffnung der Ausstellung

Der Förderkreis Gedenk-, Lern- und Begegnungsort Alter Leipziger Bahnhof lädt herzlich ein zur Vernissage am

28. Oktober 2024, 19 Uhr
Blaue Fabrik, Eisenbahnstraße 1, 01097 Dresden

Es sprechen Ekaterina Kulakova, Jüdische Gemeinde zu Dresden, Dr. Alina Bothe, Kuratorin der Ausstellung und Projektleiterin #lastseen und Sylvia Fischer, Tochter von Betroffenen der Zwangsausweisung aus Dresden.

Musikalische Begleitung durch Almut Lessing, Dudu Zemach und Sebastian Römisch

Öffnungszeiten (vom 1. November bis 1. Dezember 2024)

Montag, 14-18 Uhr,
Donnerstag, 10-14 Uhr,
Sonntag, 14-18 Uhr

Anmeldung für Gruppen: team[at]alter-leipziger-bahnhof.net

(Eintritt frei)


Das Projekt wurde von der Sanddorf Stiftung und von der Ursula Lacnit-Fixson Stiftung gefördert. Die Dresdner Ausstellung wurde ermöglicht durch die Förderung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden und den Stadtbezirksbeirat Dresden-Neustadt.

Veranstaltungen

Erinnerung im Judentum | 17.08.2024

Am 29. August 2024 findet in der Blauen Fabrik ein Vortrag von Rabbiner Moshe Barnett (Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden e.V.) über die Bedeutung und Praxis von Erinnerung im Judentum statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Erinnern – Bilden – Begegnen", welche 2024 zum zweiten Mal stattfindet. Der Eintritt ist frei. 29. August 202418 UhrEintritt frei Blaue FabrikEisenbahnstraße 101097 Dresden

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Am 29. August 2024 findet in der Blauen Fabrik ein Vortrag von Rabbiner Moshe Barnett (Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden e.V.) über die Bedeutung und Praxis von Erinnerung im Judentum statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Erinnern – Bilden – Begegnen“, welche 2024 zum zweiten Mal stattfindet. Der Eintritt ist frei.

29. August 2024
18 Uhr
Eintritt frei

Blaue Fabrik
Eisenbahnstraße 1
01097 Dresden


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