Hier finden Sie einen Überblick über laufende und abgeschlossene Projekte

Laufend

Knotenpunkt Deportationen Dresden | Geschichtswerkstatt

Die Geschichtswerkstatt „Knotenpunkt Deportationen Dresden“ des Förderkreises Alter Leipziger Bahnhof widmet sich von April bis November 2026 der Geschichte des Alten Leipziger Bahnhofs als Ort nationalsozialistischer Verbrechen und Deportationen. In Vorträgen, Quellenarbeit, Diskussionen und Rundgängen geht es um NS-Verfolgung, Zwangsarbeit, Biografien und lokale Erinnerungsorte. Die Werkstatt ist offen für Interessierte aus Forschung, Initiativen und Zivilgesellschaft.

Laufzeit: 1.1.-31.12.2026
Förderung: Stiftung Sächsische Gedenkstätten

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Historisches Luftbild der Stadt Dresden mit einem großen Bahnhofsareal in der Mitte, umgeben von dicht bebauten Wohngebieten. Ein Bahnhofsgebäude ist mit weißer Schrift bezeichnet mit "Bhf. Dr. N.", ein weiteres mit "Güter-Bhf."
Luftaufnahme des Güterbahnhof Dresden-Neustadt, um 1930 | © SLUB Dresden, Fotothek

Abgeschlossen

Transit – Bilder aus dem Exil | Ausstellung

Vom 9. Januar bis 8. Februar 2026 zeigte der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof im Zentralwerk Werke der argentinischen Künstlerin Mónica Laura Weiss. Die Ausstellung erzählte von Verfolgung, Flucht und Exil der jüdischen Familie Reizes aus Dresden und verband familiäre Dokumente mit künstlerischen Buchobjekten. Nach der Ausstellung überließ Weiss die Serie dem Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof zur treuhänderischen Verwahrung für eine künftige Gedenk- und Begegnungsstätte.

Laufzeit: 8.1.-8.2.2026
Förderung: Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden, Momos Stiftung; Kooperationspartner: sLAG NS, Zentralwerk Dresden

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Titelbild der Ausstellung „Transit – Bilder aus dem Exil“

Erinnern. Gemeinsam. Gestalten. Nutzungs- und Betreiberkonzept für eine Gedenk- und Begegnungsstätte am Alten Leipziger Bahnhof

Von August 2024 bis März 2025 erarbeitete der Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof im Auftrag der Stadt Dresden ein Nutzungs- und Betreiberkonzept für eine Gedenk- und Begegnungsstätte. Auf Basis von Interviews und Recherchen entstand ein Konzept für einen überregional bedeutsamen Erinnerungsort zur Deportationsgeschichte in Sachsen. Geplant sind Gedenk-, Forschungs-, Bildungs- und Begegnungsangebote, Räume für jüdische Gegenwartskultur, Vernetzung, Verkehrsgeschichte und Nachbarschaft.

Laufzeit: 1.7.2025-28.2.2026
Auftraggeber: Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden, Momos

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Visualisierung der künftigen Gedenk- und Begegnungsstätte